

Himmelsscheibe von Nebra
Im Juli 1999 graben zwei Raubgräber auf dem Mittelberg bei Nebra eine runde, verkrustete Bronzeplatte aus. Unter der Erde kommt Gold zum Vorschein: Sonne oder Vollmond, eine Mondsichel und Sterne. Drei Jahre später stellt die Polizei die Scheibe in einem Basler Hotel sicher. In dieser Folge von Wissenspause: Geschichte geht es darum, was auf der Himmelsscheibe zu sehen ist, wie Forschende ihr Alter und die Herkunft ihrer Metalle bestimmt haben, warum 2020 ein heftiger Fachstreit über ihre Datierung ausbrach und was sie den Menschen der Bronzezeit bedeutet haben könnte.
17:25 Minuten. Hier oder auf Spotify anhören.
Darum geht’s
- Ein Raubgräberfund, ein Weg über Köln, Berlin und München und eine fingierte Übergabe in Basel.
- Fünf Phasen: wie die Scheibe über Generationen umgebaut wurde und warum ihr Gold je Phase anders ist.
- Birkenrinde, radioaktives Blei und eine Mineralwasserflasche: wie man das Alter und den Fundort prüft.
- Kupfer aus den Alpen, Gold und Zinn aus Cornwall: Spuren weiter Handelswege.
- Plejaden, Schaltregel, Sonnenschiff und ein widerlegter Blick auf den Brocken.
Der Folgentext ist eigenständig formuliert. Inhalte wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet, die Sprecherstimme ist synthetisch erzeugt.


