

Antikythera
Im Frühjahr 1900 stoßen Schwammtaucher vor der griechischen Insel Antikythera auf ein antikes Wrack voller Statuen. Unter den Funden ist auch ein unscheinbarer Klumpen aus Bronze und Holz, in dem ein Zahnrad steckt. In dieser Folge von Wissenspause: Geschichte geht es darum, wie Forschende mehr als hundert Jahre gebraucht haben, um dieses Gerät zu entschlüsseln, was seine Zeiger und Spiralen anzeigten und was offen bleibt: wer es baute, wann und für wen.
15:22 Minuten. Hier oder auf Spotify anhören.
Darum geht’s
- Ein Wrack voller Bronzestatuen und ein Klumpen, den zuerst niemand beachtet.
- Von der Astrolabium-Deutung über Price bis zur Computertomografie von 2005.
- Sonne, Mond, Finsternisse und Olympische Spiele: was die Zifferblätter zeigten und wie ein Stift im Schlitz den Mond beschleunigt.
- Fünf Planeten in den Inschriften, aber keine Zahnräder dafür: Rekonstruktion und ihre Grenzen.
- Rhodos, Korinth oder Syrakus, 205 oder 178 vor Christus: was über Herkunft und Alter umstritten ist und was Cicero erzählt.
Der Folgentext ist eigenständig formuliert. Inhalte wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet, die Sprecherstimme ist synthetisch erzeugt.


