

Island
Im November 2023 muss die Hafenstadt Grindavík Hals über Kopf geräumt werden, weil sich unter ihr Magma sammelt. Das ist kein Ausnahmefall, sondern Alltag in einem Land, das auf der Naht zwischen zwei Erdplatten liegt und noch wächst. In dieser Folge von Wissenspause: Länder geht es darum, wie Island entstanden ist, wie Menschen hier seit über tausend Jahren zwischen Vulkanen und Gletschern leben und was sie aus der Unruhe unter ihren Füßen gemacht haben.
25:54 Minuten. Hier oder auf Spotify anhören.
Darum geht’s
- Steckbrief: Fläche, Hauptstadt, Einwohner (Sommer 2026), Staatsform, Präsidentin und Premierministerin, Sprache, Währung, Bündnisse.
- Wie Island regiert wird: Althing, Koalitionen, Frauen in der Politik, das EU-Referendum vom August 2026, ein Land ohne Armee.
- Alltag und Arbeit: Vatersnamen, Schwimmbäder, Weihnachtsbücherflut, das Jugendprogramm von 1992, Fisch, Tourismus und die Finanzkrise.
- Ein Land auf dem Mittelatlantischen Rücken: Plattengrenze, Mantelplume und die Schlucht von Thingvellir.
- Die Ankunft der Siedler: was Isländerbuch und Landnahmebuch erzählen und was Archäologie und Genetik ergänzen.
- Die Nebelnot nach dem Laki-Ausbruch 1783 und der Kampf um den Hafen von Heimaey 1973.
- Grindavík seit 2023: Schutzwälle, eine fast leere Stadt und eine Erde, die nicht zur Ruhe kommt.
- Feuer unter dem Eis: Gletscherläufe, die Aschewolke von 2010 und der verschwundene Gletscher Okjökull.
- Wärme aus der Tiefe: Erdwärme, Wasserkraft und wie verletzlich diese Versorgung sein kann.
Der Folgentext ist eigenständig formuliert. Inhalte wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet, die Sprecherstimme ist synthetisch erzeugt.


